Eine Sackkarre mit luftbereiften Rädern trägt schwere Kübel über ebene Wege und Schwellen. Der Kübel wird auf die Schaufel gekippt, nicht gestellt, und mit einem Gurt gegen Abrutschen gesichert. Auf Treppen ist die Sackkarre ungeeignet; hier arbeiten zwei Personen mit einem Treppengurt oder einer Schiebehilfe. Für kurze Strecken über Pflaster genügt ein Möbelroller, auf dem der Kübel auf einem Brett steht. Der größte Fehler ist, die Sackkarre auf unebenem Untergrund zu beschleunigen – dann kippt die Last seitlich weg.
Regen am Umzugstag ist kein Grund, den Termin zu verschieben, aber er verändert die Reihenfolge der Arbeit. Zuerst wird alles, was empfindlich ist, in wasserdichte Behälter verpackt: Matratzen, Sofas und Teppiche bekommen Plastikfolie, Kartons werden mit Klebeband komplett verschlossen, auch an den Kanten. Elektronik kommt zusätzlich in Müllsäcke, die am Ende mit Paketband verschlossen werden. Wer erst am Umzugstag mit dem Verpacken beginnt, verliert Zeit und riskiert Wasserschäden. Besser ist es, zwei Tage vorher fertig zu sein.
Beim Kippen sollte die Polsterseite nach innen zeigen, damit sie nicht an Geländern und Kanten aufscheuert. Armlehnen und Füße werden vorher abgeschraubt, wenn sie abnehmbar sind – das bringt oft mehrere Zentimeter. Ein häufiger Fehler ist, das Sofa mit Gewalt durchzudrücken: Dabei brechen Geländerstäbe, zerkratzen Wände und Türzargen, und das Sofa verliert seine Form. Besser ist ein zweiter Versuch mit anderer Drehung, als ein dritter mit roher Gewalt.
In der zweiten Woche geht es an die haltbaren Vorräte. Nudeln, Reis, Konserven und Tiefkühlware werden zu vollständigen Gerichten kombiniert. Tiefkühlkost rechtzeitig auftauen, nicht erst am Umzugstag. Gewürze, Öle und Saucen aufbrauchen, indem man sie großzügig einsetzt. Ein häufiger Fehler ist, dass zu spät mit dem Auftauen begonnen wird oder dass angebrochene Packungen im Kühlschrank vergessen werden. Täglich einen Blick hineinwerfen und den Plan anpassen.
Ein häufiger Fehler ist, mit dem Boden anzufangen und dann beim Fensterputzen Wasser und Reinigungsmittel auf den frisch gewischten Boden zu tropfen. Das führt zu unschönen Flecken und unnötiger Doppelarbeit. Ein weiterer Fehler: zu viel Reinigungsmittel. Es hinterlässt Rückstände, die neuen Schmutz anziehen. Dosieren Sie sparsam und lüften Sie während und nach der Reinigung, damit alles schnell trocknet.
Am neuen Standort zuerst Transportsicherung entfernen, sonst zerstört der erste Schleudergang die Aufhängung. Transportschrauben aufbewahren – sie werden beim nächsten Umzug wieder gebraucht. Die Maschine waagerecht ausrichten, alle vier Füße fest auf den Boden stellen und mit der Wasserwaage prüfen. Anschlüsse anschließen: Zulaufschlauch an Kaltwasser, Ablaufschlauch mit ausreichender Höhe (meist mindestens 60 cm) in den Siphon oder ein Standrohr. Auf Dichtungen an den Verschraubungen achten und diese handfest anziehen, nicht mit Gewalt.
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