Am Ende bleibt die Kontrolle: Nach dem Anbringen leicht rütteln, aber nicht ziehen. Bei gemieteten Fliesen vor dem Auszug den Kleber mit einem Kunststoffschaber und Alkohol entfernen. Wer diese Punkte beachtet, wertet das Bad ohne ein einziges Loch auf – und muss beim Auszug keine Kaution fürchten.

Der Metall-Fettfilter in der Haube ist waschbar, aber nicht dauerhaft durchlässig. Setzt er sich zu, sinkt die Luftmenge, und die Aktivkohle dahinter bekommt zu wenig Luft zum Arbeiten. Spätestens monatlich in die Spüle mit heißem Wasser und einem fettlösenden Spülmittel, bei starker Nutzung alle zwei Wochen. Nicht in die Spülmaschine, wenn der Rahmen aus Aluminium ist – das aggressive Salz greift das Material an. Nach dem Trocknen wieder einsetzen, sonst verkürzt Restfeuchte die Lebensdauer der Kohle.

Für den Zugang zählt jeder Zentimeter. Ein Frontlader braucht nach vorn etwa 60 cm, damit die und die Wäsche entnommen werden kann. In einer Nische lässt sich das nur lösen, wenn die Tür des Raums nach außen öffnet oder ganz entfällt. Alternativ kommen Toplader infrage: Sie öffnen nach oben und brauchen keine Bewegungsfläche davor. Das ist in sehr schmalen Bädern oft die einzige praktikable Lösung. Wer einen Toplader wählt, muss allerdings auf die Bedienhöhe achten; unter einem Waschbecken oder einem Hängeschrank bleibt zu wenig Raum.

Vorbereitung entscheidet über die Haltbarkeit Bevor Farbe auf die Wand kommt, muss der Untergrund stimmen. Kreidezeitliche oder alte Leimfarbenschichten werden mit einer Bürste und warmem Wasser abgewaschen. Sandende oder abblätternde Stellen lassen sich nicht überstreichen – sie müssen abgeschliffen oder abgekratzt werden, sonst platzt die neue Schicht mit der alten ab. Saugende Untergründe, wie Gipskarton oder Kalkputz, brauchen einen Tiefengrund. Ohne ihn ziehen sie das Wasser aus der Farbe, die Bindemittel bleiben an der Oberfläche, und der Anstrich wird fleckig. Risse werden mit Acryl oder Reparaturspachtel gefüllt, nicht einfach überstrichen. Nach dem Spachteln wird die Stelle angeschliffen und entstaubt.

Gestrichen wird in zwei dünnen Schichten, nicht in einer dicken. Eine zu satte Schicht trocknet außen schneller als innen, bildet eine Haut und reißt beim Trocknen auf. Zwischen den Schichten wartet man die vom Hersteller angegebene Zeit ab, lieber länger als kürzer. Beim Streichen arbeitet man in Bahnen von oben nach unten und zieht die Farbe am Ende jeder Bahn in eine Richtung aus. Wichtig: Immer nass in nass weiterarbeiten. Wer eine Bahn antrocknen lässt und daneben neu ansetzt, bekommt genau die Streifen, die später sichtbar bleiben. Eine Rolle mit kurzem Flor ist für glatte Wände besser als eine mit langem Flor, weil sie weniger Farbe aufnimmt und gleichmäßiger abgibt.

Typische Fehler im Treppenhaus sind das Streichen bei geöffneten Fenstern und Zugluft, das Verwenden einer zu kleinen Rolle und das Sparen an der Grundierung. Zugluft trocknet die Farbe zu schnell, sie kann sich nicht glattziehen. Eine kleine Rolle erzeugt sichtbare Kanten, weil man zu oft nachlegen muss. Und wer den Tiefengrund weglässt, streicht später gegen eine Wand, die ungleichmäßig saugt – das Ergebnis sind Wolken und Flecken, die sich nicht mehr korrigieren lassen. Nachbesserungen an einzelnen Stellen fallen immer auf, weil die neue Farbe anders trocknet als die alte. Deshalb: Einen Rest Farbe aufbewahren und Ausbesserungen immer über die gesamte Wandfläche von Kante zu Kante ausführen.

Die wichtigste Entscheidung fällt vor dem ersten Pinselstrich: die Farbe selbst. Dispersionsfarben mit hohem Bindemittelanteil und einem Mattierungsgrad zwischen 10 und 30 Prozent decken besser, lassen sich gleichmäßiger verstreichen und sind abwaschbar. Reine Kalk- oder Leimfarben scheiden im Treppenhaus aus, weil sie zu weich bleiben. Auch glänzende Oberflächen sind ungünstig: Sie zeigen jeden Hubbel der darunterliegenden Wand und lassen sich schwerer ausbessern. Wer Streifen vermeiden will, kauft keine Billigfarbe mit hohem Wasseranteil – sie trocknet zu schnell an der Rolle und hinterlässt sichtbare Ansätze.

Treppenhäuser sind die am stärksten belasteten Flächen im Haus. Jeder Bewohner trägt dort täglich Schmutz, Feuchtigkeit und Handabdrücke an die Wand, jeder Möbeltransport hinterlässt Kratzer, und die meist schlechte Belüftung sorgt dafür, dass Farbe langsam trocknet. Wer hier mit derselben Technik arbeitet wie Beleuchtung im Wohnzimmer Schlafzimmer, produziert Streifen, Haftungsprobleme und Abplatzer schon nach wenigen Monaten.

Ein Sichtschutz aus Bambus ist beliebt, weil er natürlich aussieht, relativ leicht ist und sich ohne Bohren an vielen Balkongeländern befestigen lässt. Genau beim Bohren liegt aber das größte Problem: Wer in Geländer, Fassade oder Decke bohrt, greift in die Bausubstanz ein und riskiert Ärger mit der Vermietung. Mietvertragskonform bleibt man nur, wenn die Befestigung ohne dauerhafte Veränderungen auskommt und sich rückstandslos entfernen lässt.

Am Ende bleibt die Kontrolle: Nach dem Anbringen leicht rütteln, aber nicht ziehen. Bei gemieteten Fliesen vor dem Auszug den Kleber mit einem Kunststoffschaber und Alkohol entfernen. Wer diese Punkte beachtet, wertet das Bad ohne ein einziges Loch auf – und muss beim Auszug keine Kaution fürchten.

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