Auch Möbel lassen sich umfunktionieren: Ein offenes Bücherregal mit unregelmäßig gefüllten Fächern bricht den Schall besser als ein geschlossener Schrank. Stellen Sie das Regal nicht direkt an die Wand, sondern lassen Sie eine Handbreit Luft dahinter. Noch wirkungsvoller ist eine große, schwere Pinnwand aus Kork, die Sie an der Wand hinter einem Sitzplatz montieren – sie absorbiert nicht nur, sondern sieht dekorativ aus. Prüfen Sie nach jeder Maßnahme mit dem Klatschtest, ob sich der Nachhall spürbar verkürzt hat. Oft reicht schon die Kombination aus zwei Paneelen an der richtigen Wand und einem Bodenbelag, um den Raum deutlich ruhiger zu machen – ganz ohne Vorhänge und ohne den Raum in dunkle Stoffe zu hüllen.
Wer zur Miete wohnt, kennt das Problem: Große Räume wirken oft ungemütlich, aber das Anbringen eines festen Raumteilers ist ohne Zustimmung des Vermieters tabu. Bohrlöcher in Wänden und Decken führen nicht nur zu Ärger, sondern oft auch zu finanziellen Einbußen bei der Kaution. Die gute Nachricht: Es gibt viele clevere Alternativen, die sich rückstandslos entfernen […]
