Wer diese drei Bereiche – Hydration, Falten und Ofentrieb – getrennt betrachtet und dann aufeinander abstimmt, kommt schneller zu offenen Krume als mit dem hundertsten Rezept. Wichtig ist, einen Teig nicht nach Uhrzeit, sondern nach Konsistenz zu beurteilen. Ein Teig, der sich samtig anfühlt und langsam aus der Schüssel gleitet, ist bereit. Ein Teig, der reißt oder wässrig wirkt, braucht entweder mehr Mehl oder mehr Zeit. Genau diese Beobachtung ersetzt jede starre Anleitung.

Für den Alltag reicht die Drittel-Regel vollkommen aus. Genauer wird es nur bei sehr schweren Teigen mit viel Fett und Zucker, etwa Stollen oder Brioche. Dort ist frische Hefe oft die bessere Wahl, weil sie gleichmäßiger arbeitet. Trockenhefe ist dagegen praktisch für spontanes Backen, hält Monate und muss nicht gekühlt werden. Wer beide Sorten im […]

Wer diese drei Bereiche – Hydration, Falten und Ofentrieb – getrennt betrachtet und dann aufeinander abstimmt, kommt schneller zu offenen Krume als mit dem hundertsten Rezept. Wichtig ist, einen Teig nicht nach Uhrzeit, sondern nach Konsistenz zu beurteilen. Ein Teig, der sich samtig anfühlt und langsam aus der Schüssel gleitet, ist bereit. Ein Teig, der reißt oder wässrig wirkt, braucht entweder mehr Mehl oder mehr Zeit. Genau diese Beobachtung ersetzt jede starre Anleitung. Read More »