Zum Schluss eine Kontrolle mit dem Gehör statt mit dem Auge. Höre vertraute Musik und achte darauf, ob Stimmen natürlich klingen oder nasal und topfig. Zu viel Absorption im Hochton macht den Raum leblos. Ziel ist ein ausgewogener Nachhall, kein schalltoter Raum. Korrigiere in kleinen Schritten, jeweils ein Element, und höre danach erneut. So bleibt der Wohncharakter erhalten, während der Klang deutlich sauberer wird.
Letztlich entscheidet die Reihenfolge über die Kosten. Erst Bestand prüfen, dann Unterbau sanieren, dann Dielen aufarbeiten, erst danach Oberfläche. Wer diese Reihenfolge umdreht, weil der Boden schnell schön aussehen soll, produziert Feuchtigkeitsschäden und Hohlräume, die später teuer zu beheben sind. Eine realistische Kalkulation enthält deshalb immer einen Reservetopf für Überraschungen, die im Altbau die Regel […]
