Für die eigene Praxis gilt: Teste jede Farbentscheidung in Graustufen. Wenn die Szene ohne Farbe nicht mehr funktioniert, trägt die Komposition zu wenig. Farbe soll verstärken, nicht retten. Prüfe außerdem die Figur vor ihrem Hintergrund bei voller Sättigung und bei reduzierter Sättigung. Oft zeigt sich, dass weniger Farbe mehr Kontrolle bringt. Wer diese Schritte wiederholt, entwickelt ein Gespür dafür, wann Farbe führt und wann sie nur begleitet — und genau das ist der Unterschied zwischen zufälliger Wirkung und gesteuerter Wahrnehmung.

Für den Anfang reicht eine einfache Schablone aus fester Folie oder Karton. Wichtig ist, dass die Schablone flach anliegt, sonst läuft Farbe unter die Kanten und das Motiv verliert seine Schärfe. Beim Sprühen gilt: kurze Stöße aus etwa 20 bis 30 Zentimetern Abstand, niemals in einem durchgehenden Strahl. Wer zu nah rangeht, bekommt nasse Ränder […]

Für die eigene Praxis gilt: Teste jede Farbentscheidung in Graustufen. Wenn die Szene ohne Farbe nicht mehr funktioniert, trägt die Komposition zu wenig. Farbe soll verstärken, nicht retten. Prüfe außerdem die Figur vor ihrem Hintergrund bei voller Sättigung und bei reduzierter Sättigung. Oft zeigt sich, dass weniger Farbe mehr Kontrolle bringt. Wer diese Schritte wiederholt, entwickelt ein Gespür dafür, wann Farbe führt und wann sie nur begleitet — und genau das ist der Unterschied zwischen zufälliger Wirkung und gesteuerter Wahrnehmung. Read More »