Für Allergiker ist ein weiterer Aspekt relevant: Lehm bindet Staub weniger stark an der Oberfläche als Kunststoffdispersionsfarben, und er ist alkalisch genug, um manchen Schimmelbefall zu hemmen – aber nur, wenn die Wand trocken bleibt. Schimmel auf Lehm deutet fast immer auf ein Feuchteproblem im Baukörper hin, nicht auf den Putz selbst. Wer neu baut oder saniert, sollte deshalb zuerst die Feuchtequelle klären und erst danach über den Wandaufbau entscheiden. Lehm ist ein Baustoff mit Grenzen, aber innerhalb dieser Grenzen arbeitet er zuverlässig und dauerhaft.
Wo Risse zuerst auftreten und wie man sie früh erkennt Risse zeigen sich selten dort, wo man zuerst hinschaut. Tischplatten und Sitzflächen wirken oft unversehrt, während die Stirnseiten der Bretter bereits kleine Haarrisse bilden. Diese Stirnholzflächen geben Feuchtigkeit bis zu zehnmal schneller ab als die Längsseiten. Deshalb lohnt es sich, regelmäßig die Kanten von Tischplatten, […]
