Nach dem Abdichten empfiehlt sich eine Kontrolle an einem kalten, windigen Tag. Erneut mit einer Kerze prüfen, ob noch Zugluft spürbar ist. Bei alten, einfachverglasten Fenstern lohnt sich zusätzlich das Anbringen einer dünnen Kunststofffolie auf der Innenseite der Scheibe, die mit einem Fön gespannt wird. Sie dient als zusätzliche Luftschicht und verbessert die Wärmedämmung, ersetzt aber keinen neuen Fensterrahmen. Wer dauerhaft Ruhe vor Zugluft und hohen Heizkosten haben möchte, kommt um den Austausch alter Fenster oder zumindest den Einbau neuer Dichtungen nicht herum. Für einen Winter reichen die beschriebenen Maßnahmen jedoch aus, um den Wohnraum spürbar wärmer zu machen.
Nach dem Sprühen beginnt die Pflege. UV-Strahlung, Regen und Frost setzen jeder Farbe zu. Eine dünne Klarlackschicht kann den Farbauftrag schützen, darf aber die Atmungsaktivität der Wand nicht blockieren. Bei Moos- oder Samenkunst ist regelmäßiges Befeuchten in den ersten Wochen notwendig. Wer die Fläche sich selbst überlässt, riskiert, dass nach einem halben Jahr nur noch […]
