Nach dem Schnitt werden Stäbe und Schnur entfernt, die Kante wird noch einmal aus einigen Metern Abstand geprüft. Kleine Abweichungen lassen sich mit der Handschere korrigieren, solange die Schnur noch gespannt ist. Wer die Schnur erst nach dem Aufräumen entfernt, hat die Kontrolle bis zum Schluss. Auf diese Weise bleibt die Heckenkante gerade — nicht durch Geschick, sondern durch eine simple Führung, die jederzeit wiederholbar ist.
Eine durchhängende Schnur ist der häufigste Fehler. Sie sieht gespannt aus, gibt aber in der Mitte nach, und die Hecke bekommt genau dort eine Mulde. Deshalb die Schnur mit einer Spannvorrichtung oder einem kurzen Holzstück verdrillen, bis sie straff wie eine Saite steht. Ein leichter Daumendruck darf sie nicht mehr als einen Fingerbreit auslenken. Bei […]
