Worauf es bei der Wandbefestigung wirklich ankommt Die Wand ist der kritische Punkt. In Rigips oder dünnem Putz halten normale Dübel nicht lange. Hier helfen Hohlraumdübel oder ein zusätzlich angebrachtes Brett, das mit mehreren Schrauben in der Wand verankert wird. Auf diesem Brett sitzt dann die eigentliche Halterung. Das Brett verteilt das Gewicht und die Erschütterungen beim Aufprall der Pfeile. Wer direkt in die Wand schraubt, riskiert, dass sich die Halterung nach einigen hundert Würfen lockert. Ein weiterer Fehler ist, die Schiene nur mit zwei Schrauben zu befestigen. Vier Schrauben, möglichst in den Ecken, halten deutlich besser.
Wenn du diese sechs Punkte beachtest, bleibt deine Dartscheibe fest und ruhig. Eine wackelnde Scheibe ist fast immer auf eine dieser Ursachen zurückzuführen – nicht auf das Board selbst.
Ein weiterer typischer Fehler ist das fehlende Ausrichten. Hängt die Scheibe schief, entsteht schnell der Eindruck, sie sei locker, obwohl die Befestigung hält. Eine Wasserwaage beim Anzeichnen der Bohrlöcher verhindert das. Wer die Löcher zu groß bohrt, weil der Bohrer nicht zur Dübelgröße passt, bekommt ebenfalls Spiel. Der Dübel muss satt im Loch sitzen, ohne dass er sich dreht. Bei Beton oder Stein sind passende Steinbohrer und Dübel Pflicht, bei Hohlraumdecken oder Rigips spezielle Hohlraumdübel, die sich hinter der Platte aufspreizen.
Wer die Scheibe regelmäßig abnimmt, sollte die Halterung alle paar Wochen nachziehen. Durch die Vibrationen beim Werfen lockern sich Schrauben mit der Zeit. Ein Tropfen Schraubensicherungslack hilft, ohne dass sich die Halterung später nicht mehr lösen lässt. Auch die Auflageflächen sollten sauber bleiben: Staub und Späne verhindern, dass das Gegenstück satt aufliegt. Wird die Scheibe nur eingehängt und nie kontrolliert, kann sie irgendwann herausfallen. Ein kurzer Blick vor jedem Spiel genügt.
Die erste Maßnahme ist die Wahl des richtigen Montageorts. Eine ebene, feste Wand ohne Tapetenversatz oder Putzunebenheiten ist ideal. Prüfe mit einer Wasserwaage, ob die Fläche wirklich lotrecht ist. Schon eine Abweichung von wenigen Millimetern kann dazu führen, dass die Scheibe schief hängt und die Darts abprallen. Markiere die Bohrlöcher exakt nach der mitgelieferten Schablone. Wenn keine dabei ist, miss den Lochabstand der Halterung selbst ab und übertrage ihn mit einem Bleistift. Bohre anschließend mit einem Bohrer, der zum Dübeltyp passt, nicht zu groß, sonst halten die Schrauben nicht.
Eine Dartscheibe, die schnell abgenommen werden kann, spart Platz und schützt die Scheibe, wenn sie nicht benutzt wird. Der entscheidende Punkt ist nicht die Scheibe selbst, sondern die Halterung an der Wand. Wer hier pfuscht, ärgert sich später über ein wackelndes Board, ausgerissene Dübel oder eine Scheibe, die bei jedem Wurf verrutscht. Die Lösung liegt in einem zweiteiligen System: ein fest an der Wand verschraubter Träger und eine abnehmbare Aufnahme an der Rückseite der Scheibe.
Wenn du keine Hilfsmittel zur Hand hast, kannst du die Höhe auch über die Entfernung zur Abwurflinie ableiten. Die offizielle Distanz beträgt 2,37 Meter von der Scheibenfläche bis zur Abwurfkante. Ein durchschnittlicher Schritt eines Erwachsenen ist etwa 0,75 Meter lang. Drei Schritte entsprechen also ungefähr 2,25 Metern. Das ist zu kurz. Vier Schritte wären drei Meter – zu lang. Du kannst die Schrittlänge mit einer bekannten Strecke kalibrieren, etwa der Breite einer Tür (meist 0,80 bis 0,90 Meter). So bekommst du ein Gefühl für die Entfernung, aber für die Höhe bleibt das unsicher. Verlass dich lieber auf die Blatt-Methode.
Die Höhe spielt eine doppelte Rolle. Die Scheibenmitte liegt bei 1,73 Metern über dem Boden. Darüber hinaus muss genug Platz für den Wurf selbst bleiben, denn der Arm und der Dart bewegen sich oberhalb der Scheibe. Eine Decke bei 2,20 Metern ist unproblematisch, bei 2,00 Metern wird es eng. Wer in einem Kellerraum mit niedriger Decke plant, sollte vorher mit einem Besenstiel den Bewegungsablauf testen. Auch ein Deckenventilator oder eine Lampe im Weg ist ein häufiges Problem.
Ein häufiger Fehler ist, die Halterung erst nach dem Kauf der Scheibe zu planen. Wer erst dann überlegt, wie die Scheibe abnehmbar wird, muss oft basteln. Besser ist es, vorher zu prüfen, ob die Rückseite der Scheibe flach genug ist, um ein Gegenstück aufzuschrauben. Viele Scheiben haben hinten eine Vertiefung oder eine Aufhängung für einen Nagel. Diese reicht für schnelles Abnehmen nicht aus, weil sie nur einen Punkt hält und die Scheibe dreht. Ein flächiges Gegenstück aus Holz oder Metall mit zwei Schrauben ist die bessere Wahl.
Am zuverlässigsten arbeitet man mit einer Schienen- oder Hakenschiene, die waagerecht an der Wand montiert wird. Die Schiene wird mit Dübeln und Schrauben direkt in die Wand oder besser noch in einen Querbalken aus Holz geschraubt. Auf der Rückseite der Dartscheibe wird ein passendes Gegenstück befestigt, das in die Schiene eingehängt oder eingeschoben wird. Wichtig ist, dass das Gegenstück genauso stabil ist wie die Wandschiene. Billige Kunststoffhaken verformen sich mit der Zeit und lassen die Scheibe kippen.
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