Warum lohnt sich ein Dusch-WC-Nachrüstset wirklich?

Zum Schluss prüfen Sie die Wand auf ihre Standfestigkeit, bevor Sie sie spachteln. Belasten Sie sie vorsichtig mit dem Körper an verschiedenen Stellen – wackelt sie, müssen Sie die Ursache suchen. Meist sind es zu lange Profile ohne festen Sitz oder fehlende Verbindungen zwischen den Profilen. Jetzt ist auch der richtige Zeitpunkt, um eventuelle Durchführungen für Elektroleitungen zu setzen. Verwenden Sie dafür Kernbohrer oder Lochband, aber vermeiden Sie Kabel, die direkt durch die Profile geführt werden – sie können die Stabilität beeinträchtigen. Wenn alles steht, verspachteln Sie die Fugen mit einem geeigneten Spachtel und Gewebeband, und Sie haben eine Wand, die nicht nur gerade ist, sondern auch jahrelang Last trägt. Wer diese Schritte beachtet, vermeidet die typischen Altbau-Fallen und erhält eine Wand, die sich auch nach dem Einzug nicht verzieht.

Die eigentliche Herausforderung im Altbau ist der Ausgleich von Unebenheiten. Wenn die Decke eine leichte Senke hat, hilft es nicht, das UD-Profil einfach anzupassen – Sie müssen eine Ausgleichsschicht einplanen. Dafür eignen sich Beilagscheiben aus Hartfaser oder Metall, die Sie zwischen Profil und Decke legen. Wichtig ist, dass die Beilagen nicht verrutschen, also befestigen Sie sie vor dem Einsetzen der Profile mit etwas Montagekleber. Ein weiterer häufiger Fehler ist, die Ständerprofile zu weit auseinander zu setzen. Im Altbau, wo die Wände nicht unbedingt planparallel sind, sollte der Abstand nicht mehr als 40 Zentimeter betragen, besonders wenn Sie die Wand später fliesen möchten. Bei größeren Abständen verformt sich die Beplankung unter Last – das merken Sie spätestens beim Anbringen eines schweren Spiegels.

So machen Sie die Ständerwand wirklich lasttragend Lasttragend wird eine Ständerwand erst durch die richtige Kombination aus Profilen, Beplankung und – entscheidend – durch zusätzliche Verstärkungen. Wenn Sie schwere Elemente wie Hängeschränke montieren möchten, müssen Sie bereits beim Aufbau der Wand Holzverstärkungen einlegen. Dafür eignen sich OSB-Platten oder Mehrschichtplatten, die Sie in die CW-Profile einschieben. Diese Verstärkungen müssen bündig mit der späteren Beplankungsebene abschließen, sonst entsteht eine Beule. Planen Sie die Position der Verstärkungen genau dort, wo später die Schrauben gesetzt werden. Ein typischer Fehler ist, die Verstärkung erst nachträglich anzubringen – das geht nur, wenn Sie die Beplankung teilweise öffnen, und das ist unsauber. Markieren Sie die Positionen auf dem Boden und an der Decke, bevor Sie die Profile verschließen.

Nach dem Aufstellen der Profile folgt die Beplankung. Verwenden Sie zwei Lagen Gipskartonplatten, wenn die Wand höhere Lasten aufnehmen soll, oder eine Lage, wenn es nur um eine optische Trennung geht. Die Platten werden mit speziellen Trockenbauschrauben befestigt, die eine Länge haben müssen, die das Profil sicher durchdringt – aber nicht so lang, dass sie am Profil vorbeigehen. Der Abstand der Schrauben beträgt 25 Zentimeter an den Rändern und 30 Zentimeter im Feld. Achten Sie darauf, die Platten nicht zu fest anzuziehen, sonst reißt das Papier ein. Bei der zweiten Lage versetzen Sie die Stöße um mindestens 30 Zentimeter – das erhöht die Steifigkeit erheblich. Wenn Sie eine Tür einbauen möchten, müssen die Profile um die Öffnung verstärkt werden: Setzen Sie zwei CW-Profile gegeneinander und füllen Sie den Hohlraum mit Dämmmaterial aus, um Schallbrücken zu vermeiden.

Mit der richtigen Technik wird die Wand nachhaltig trocken Im zweiten Schritt behandeln Sie die Wand mit einem handelsüblichen Schimmelentferner auf Basis von Aktivchlor oder Wasserstoffperoxid. Sprühen Sie das Mittel großzügig auf und lassen Sie es mindestens zehn Minuten einwirken – niemals zu kurz, sonst überleben die Sporen. Danach schrubben Sie die Fläche mit einer harten Bürste und wischen sie mit klarem Wasser ab. Ein typischer Fehler ist, nur zu sprühen und abzuwischen, ohne zu schrubben. Die Sporen sitzen oft in der obersten Putzschicht, die Sie mechanisch öffnen müssen.

Zunächst müssen Untergrund und Zuschnitt stimmen. Messen Sie die Raumhöhe an mehreren Stellen, nicht nur an einer. Altbauten haben oft Differenzen von mehreren Zentimetern zwischen Fußboden und Decke. Die Metallprofile – üblicherweise UD-Profile als Boden- und Deckenanschluss sowie CW-Profile als Ständer – müssen exakt auf diese Höhe geschnitten werden. Ein typischer Fehler ist, alle Ständer auf dieselbe Länge zu schneiden, ohne die tatsächliche Höhe an jeder Position zu prüfen. Das führt dazu, dass die Profile entweder klemmen oder keinen festen Sitz haben. Schneiden Sie daher jedes Profil einzeln zu und kontrollieren Sie die Passung vor dem Einsetzen. Ein Seitenschneider für Blechprofile ist hier präziser als eine Flex, weil er keine scharfen Grate hinterlässt.

Worauf es bei der Dampfbremse ankommt Eine Dampfbremse auf der raumseitigen Oberfläche ist unerlässlich. Sie verhindert, dass Feuchtigkeit aus der Raumluft in die Dämmung eindringt und dort kondensiert. Verkleben Sie die Stöße der Dampfbremse sorgfältig mit einem geeigneten Klebeband, das auch für Feuchträume geeignet ist. Die Bahnen sollten an den Rändern überstehen und später unter der Putz- oder Kastenabdeckung befestigt werden. Vergessen Sie nicht, die Dampfbremse auch um die Durchführungen von Gurt oder Kabeln herumzuführen – gerade hier entstehen sonst Wärmebrücken, die den gesamten Effekt zunichtemachen.

If you liked this article so you would like to get more info pertaining to Bookmarkfeeds.Stream please visit the site.

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *