Ein Dartboard hängt selten dort, wo es soll. Meistens ist die Wand zu weich, der Dübel zu klein oder die Höhe stimmt nicht. Bevor der erste Bohrer angesetzt wird, muss klar sein, welche Wand vorliegt: Mauerwerk, Beton, Gipskarton oder eine dünne Trennwand aus Holz. Jeder dieser Untergründe verlangt eine andere Befestigung. Ein einfacher Nagel hält nur in Massivholz, in Gipskarton reißt er beim ersten Aufprall heraus. Wer das ignoriert, darf nach zwei Wochen neu bohren – diesmal mit größerem Loch, das sich kaum noch kaschieren lässt.
In der Praxis hat sich bewährt, den Surround nicht nur an der Vorderkante, sondern auch an den Seiten und hinten anzubringen. So wird der Boden rundum geschützt. Achten Sie darauf, dass das Material nicht zu stark komprimiert wird – sonst verliert es seine dämmende Wirkung. Ein weiterer häufiger Fehler ist die Verwendung von zu hartem Kunststoff, der den Schall lediglich umleitet, anstatt ihn zu schlucken. Weiches, offenporiges Material ist die bessere Wahl.
Um diesen Effekt zu erzielen, muss der Surround fest und dicht am Boden anliegen. Ein loser Streifen bringt wenig, weil Schallwellen durch Spalten entweichen und dennoch auf den Boden treffen. Typische Fehler sind zu dünnes Material oder eine unvollständige Umrandung. Besser ist ein Streifen mit mindestens zwei Zentimetern Dicke, der vollständig umlaufend verklebt oder verkeilt wird. Bei Lautsprechern empfiehlt es sich, den Surround direkt unter dem Gehäuserand zu platzieren, nicht auf halber Höhe.
Ein weiterer Aspekt ist die Helligkeit. Bei Tageslicht braucht man mehr Lux als bei Dunkelheit, um den gleichen Kontrast zu erzielen. Messen Sie mit einer einfachen Lux-App oder schätzen Sie: Ein heller Raum hat etwa 300 bis 500 Lux. Eine zusätzliche Lampe sollte diesen Wert auf 800 bis 1000 Lux im Bereich des Boards erhöhen. Zu viel Licht kann jedoch blenden und die Pupillen verengen, was die Tiefenwahrnehmung verschlechtert. Probieren Sie verschiedene Helligkeiten aus und notieren Sie, bei welcher Einstellung Sie die meisten Treffer erzielen.
Nach dem Anbringen sollten Sie die Wirkung überprüfen. Setzen Sie sich an die gewohnte Hörposition und achten Sie auf Dröhnen oder Nachhall. Oft reicht schon eine schmale Leiste, um den Klang zu straffen. Falls nicht, erhöhen Sie die Dicke oder wechseln das Material. Ein Surround ist kein Allheilmittel, aber ein wirksames Werkzeug gegen Bodenreflexionen – vorausgesetzt, er sitzt richtig und besteht aus dem passenden Material.
Vor dem Bohren gehört eine kurze Prüfung der Wand dazu: Klopfen zeigt Hohlräume, ein dünner Nagel verrät die Beschaffenheit unter dem Putz. Stromleitungen und Wasserrohre verlaufen oft genau dort, wo gebohrt werden soll. Ein Leitungssucher kostet wenig und verhindert teure Schäden. Nach dem Setzen der Dübel wird die Halterung mit Schrauben fixiert, die mindestens sechs Zentimeter tief in der Wand sitzen. Das Board selbst wird zum Schluss eingehängt und mit einer Wasserwaage ausgerichtet, bevor die Sicherungsschrauben festgezogen werden.
Wie der Surround den Boden vor Abprallern schützt Schall breitet sich kugelförmig aus. Trifft er auf eine harte, glatte Oberfläche wie Parkett oder Fliesen, wird er fast vollständig reflektiert. Diese Reflexionen überlagern den Direktschall und können den Klang verwaschen oder dröhnend machen. Ein Surround aus porösem Material absorbiert einen Teil der Energie und bricht die gerichtete Reflexion. Der Boden wird also nicht direkt beschallt, sondern der Schall wird gestreut und abgeschwächt. Das funktioniert besonders gut bei tiefen Frequenzen, die sonst starke Vibrationen verursachen.
Die einfachste Methode ohne Maßband ist der Vergleich mit einem Gegenstand, dessen Länge du kennst. Ein handelsüblicher Türrahmen ist in Wohnungen meist zwischen 1,95 und 2,05 Meter hoch. Das hilft nur bedingt. Besser eignet sich ein DIN-A4-Blatt: Es ist genau 29,7 Zentimeter lang. Fünf Blätter hintereinander ergeben 1,485 Meter. Zwei weitere Blätter plus ein Viertel eines Blattes bringen dich auf etwa 1,73 Meter. Lege die Blätter an der Wand übereinander oder markiere die Höhe mit Kreppband. So entsteht eine Messlatte ohne Lineal.
Ein Surround ist nicht nur eine dekorative Abdeckung für Lautsprecher oder Möbel. Er kann auch den Boden vor unerwünschten Abprallern schützen. Der Begriff „Surround” bezeichnet hier eine umlaufende Randbefestigung, meist aus Schaumstoff, Filz oder Gummi, die um ein Objekt gelegt wird. Entscheidend ist die Position: Der Surround sitzt zwischen dem schallabstrahlenden Element und dem Boden. Dadurch werden direkte Reflexionen reduziert, die sonst als störende Echos oder Dröhnen wahrgenommen werden.
Wer den Surround nachträglich anbringt, sollte zunächst prüfen, ob der Boden überhaupt reflektiert. Ein einfacher Test: Klatschen Sie einmal kräftig in die Hände. Hallt es deutlich nach, ist der Boden ein Problem. Dann lohnt sich ein Surround. Bei Teppichböden ist der Effekt geringer, aber nicht null. Auch hier kann ein Surround helfen, wenn Sie direkt an der Kante arbeiten. Wichtig ist, dass der Surround nicht den Schallaustritt blockiert – er soll nur den Weg zum Boden unterbrechen.
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