Gelbtafeln fangen die erwachsenen Mücken ab, bevor sie neue Eier in die Erde legen. Entscheidend ist die Platzierung: Stecken Sie die Tafel direkt in die Erde oder hängen Sie sie knapp über der Topfoberfläche auf, sodass die Flugwege der Mücken gekreuzt werden. Eine Tafel pro Topf reicht bei kleinen Gefäßen meist aus. Bei größeren Pflanzgefäßen oder einem starken Befall sind mehrere Tafeln sinnvoll. Tauschen Sie die Tafeln aus, sobald sie dicht besetzt sind – spätestens nach vier bis sechs Wochen, denn dann lässt die Klebewirkung nach.
Wer Gelbtafeln und Sand sauber einsetzt und gleichzeitig das Gießen zurückfährt, bekommt den Befall meist innerhalb von zwei bis drei Wochen in den Griff. Bleibt der Erfolg aus, sitzen die Larven oft in benachbarten Töpfen. Kontrollieren Sie dann alle Pflanzen am selben Standort und behandeln Sie sie gleichzeitig. Nur so verhindern Sie, dass die Mücken von einem Topf zum nächsten wandern und die Behandlung von vorn beginnt.
Beim Gießen selbst geht es nicht um kleine Schlucke, sondern um eine durchdringende Wassergabe. Gieße so lange, bis Wasser aus dem Abzugsloch austritt, und entferne danach das Wasser im Untersetzer nach etwa zehn Minuten. Bleibt es stehen, fault die Wurzel. Häufige Fehler sind kleine tägliche Mengen: Sie befeuchten nur die oberste Schicht, während die unteren Wurzeln trocken bleiben. Ebenso problematisch ist Gießen nach starrem Rhythmus, etwa jeden Sonntag. Im Winter, bei kühleren Temperaturen und schwachem Licht, brauchen die meisten Pflanzen deutlich weniger Wasser als im Sommer.
Für das Einpflanzen eignet sich lockere, durchlässige Zimmerpflanzenerde. Ein zu torfhaltiges oder stark gedüngtes Substrat schadet den empfindlichen Wurzeln. Mischen Sie die Erde am besten mit etwas Perlite oder grobem Sand, damit überschüssiges Wasser abfließen kann. Der Topf sollte nur wenig größer sein als der Wurzelballen des Kindels – ein zu großer Topf fördert Staunässe und Wurzelfäule. Setzen Sie den Ableger so tief, dass die Wurzelansätze gerade bedeckt sind. Die Blätter dürfen nicht mit Erde in Berührung kommen, sonst faulen sie.
Die Glücksfeder, botanisch Zamioculcas zamiifolia, gilt als eine der genügsamsten Zimmerpflanzen überhaupt. Sie stammt aus den Trockengebieten Ostafrikas und speichert Wasser in ihren fleischigen Blattstielen sowie in knolligen Rhizomen unter der Erde. Genau diese Speicherorgane sind der Grund, warum die Pflanze wochenlange Vernachlässigung übersteht, aber auch der Grund, warum die meisten Pflegefehler erst Wochen später sichtbar werden. Wer das versteht, hört auf, ständig nachzubessern, und lässt die Pflanze einfach arbeiten.
Das Substrat spielt eine große Rolle. Torfhaltige Erde speichert Wasser anders als sandige oder kieshaltige Mischungen. Auch die Topfgröße täuscht: In kleinen Töpfen trocknet die Erde schneller aus, in großen bleibt sie länger feucht. Prüfe deshalb immer direkt am Wurzelballen, nicht an der Oberfläche. Wer sich unsicher ist, kann eine dünne Holzstäbchen hineinstecken – ähnlich wie beim Kuchenbacken. Bleibt Erde kleben, ist genug Feuchtigkeit vorhanden.
Der häufigste Fehler ist, Gelbtafeln und Sand einzusetzen, ohne das Gießverhalten zu ändern. Solange die Erde ständig nass ist, fühlen sich die Larven weiter wohl und der Befall kehrt zurück. Lassen Sie die oberste Erdschicht zwischen den Wassergaben abtrocknen. Bei empfindlichen Pflanzen, die das nicht vertragen, gießen Sie gezielt von unten über den Untersetzer und entfernen Sie überschüssiges Wasser nach kurzer Zeit.
Nach dem Einpflanzen wird mäßig angegossen. Die Erde sollte feucht, aber nicht nass sein. In den ersten zwei Wochen hält man das Substrat leicht feucht und stellt den Topf an einen hellen, warmen Platz ohne direkte Mittagssonne. Staunässe ist der häufigste Fehler: Untersetzer nach dem Gießen immer leeren. Wer den Ableger in Wasser bewurzeln möchte, kann das tun, doch die Wurzeln werden spröde und brechen beim Einpflanzen leicht ab. Besser ist die direkte Kultur in Erde.
Trauermücken tauchen fast immer dann auf, wenn die Erde in Töpfen dauerhaft feucht bleibt. Die kleinen schwarzen Fliegen sind lästig, aber ihre Larven richten den eigentlichen Schaden an: Sie fressen an feinen Wurzeln und können junge Pflanzen innerhalb weniger Wochen stark schwächen. Gelbtafeln und Sand sind zwei einfache Mittel, die ohne Chemie auskommen. Sie wirken aber nur, wenn sie richtig eingesetzt werden und die Ursache – zu nasse Erde – beseitigt wird.
Der richtige Zeitpunkt und das Abtrennen Die Kindel lassen sich das ganze Jahr über abnehmen, am besten gedeihen sie jedoch im Frühjahr oder Frühsommer, wenn die Pflanze ohnehin kräftig wächst. Ein Kindel ist bereit, wenn es mindestens vier bis sechs eigene Blätter und erste kleine Wurzeln an der Basis zeigt. Zum Abtrennen verwendet man eine saubere, scharfe Schere oder ein Messer. Desinfizieren Sie die Klinge vorher mit Alkohol, um Pilzinfektionen zu vermeiden. Schneiden Sie den Verbindungstrieb etwa zwei bis drei Zentimeter vom Kindel entfernt durch. Ein zu kurzer Stiel macht das Einpflanzen schwierig, ein zu langer fault leicht im Substrat.
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